Das Kleingedruckte

Allgemeine Geschäftsbedingungen

[§1 Gültigkeit und Gegenstand der AGB]

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle vom Auftragnehmer übernommenen Aufträge in den Bereichen Fotoreportage, Layout und Gestaltung von Fotobüchern, Konzeption und Realisation, soweit nicht im Einzelfall Abweichendes schriftlich vereinbart wurde. Fotografien im Sinne dieser AGB sind sämtliche Werke, die der Auftragnehmer geschaffen hat, gleich in welcher technischen Form sie vorliegen (z.B. Abzug, elektronische oder sonstige Bildträger).

[§ 2 Zahlung]

Alle durch den Auftragnehmer berechneten Honorare und sonstigen Entgelte sind auf das nachfolgend genannte Konto

Name: Gesche Schmidt,
Bank: Raiffeisenbank Rhein-Berg
BIC: GENODED1NLD
IBAN: DE74 3056 0548 0306 7340 16

wie folgt zu entrichten:

20 % Reservierungsgebühr mit Fälligkeit bei Vertragsabschluss, 80 % nach der Hochzeit bei Rechnungserhalt.

Die Entgelte aus diesem Vertrag werden ohne Abzug jeweils zu dem vorgenannten angegebenen Zeitpunkten fällig. Die Zahlung erfolgt per Banküberweisung auf das oben angegebene Konto.
Zahlt der Auftraggeber nicht rechtzeitig oder nicht vollständig, so ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von zur Zeit 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz nach §§ 286, 288 Abs. 1 Satz 2, i.V.m. 247 BGB zu verlangen. Sofern der Auftraggeber kein Verbraucher ist, beträgt der Zinssatz gemäß §§ 286, 288 Abs. 2, i.V.m. 247 BGB zur Zeit 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.

[§3 Urheber]

Als Urheber ist der Auftragnehmer alleiniger Inhaber aller Verwertungsrechte an seinem Werk.
Er überträgt dem Auftraggeber die urheberrechtlichen Nutzungsrechte an den Bildern für nichtkommerzielle Nutzung. Die Übertragung darüber hinausgehender Nutzungsrechte (z.B. räumlich, sachlich oder zeitlich unbeschränkte Nutzungsrechte) oder für die kommerzielle Verwendung der fertigen Bildwerke bedarf einer besonderen Vereinbarung oder das schriftliche Einverständnis des Auftragnehmers. Dies gilt auch für wesentliche Änderungen oder Bearbeitungen des Bildes (z.B. durch Montage oder elektronische Bearbeitung).

Die Weitergabe urheberrechtlicher Nutzungsrechte an Dritte bedarf der schriftlichen Zustimmung durch den jeweils anderen Vertragspartner. Entgegenstehende Vereinbarungen bedürfen ebenfalls der Schriftform. Bei der Verwendung der Werke hat der Auftragnehmer Anspruch, als Urheber benannt zu werden.

[§4 Gewährleistung, Haftung, Gefahrtragung]

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, bei Durchführung eines Auftrages größtmögliche Sorgfalt walten zu lassen. Schadensersatzansprüche gegen den Auftragnehmer sind nur bei grob fahrlässigem Handeln oder Vorsatz möglich; der Ersatz eines etwaigen mittelbaren Schadens ist ausgeschlossen. Der Auftragnehmer ist berechtigt aber nicht verpflichtet Fotografien und elektronische Medien zu archivieren. Für Datenverluste bei der Archivierung der Fotografien und der elektronischen Medien wird generell keine Haftung übernommen. Bei Weitergabe der Daten inkl. aller erworbenen Nutzungsrechte an den Auftraggeber, übernimmt dieser die Verpflichtung der weiteren Archivierung. Die Aufbewahrung der Daten erfolgt ohne jegliche Gewähr.

[§5 Ergänzende Sonderbestimmungen, geltend für Aufträge, neue Bildwerke zu schaffen]

Wird ein Auftrag aus Gründen, welche durch den Auftraggeber zu vertreten sind, nicht ausgeführt, so kann der Auftragnhemer, ohne dass es eines Schadensnachweises bedarf, ein Ausfallhonorar in voller Höhe des vereinbarten Honorars berechnen. Kann die Veranstaltung aufgrund von höherer Gewalt (z.B. Unfall, attestierte Krankheit o.ä.) nicht durchgeführt werden, verzichtet der Auftragnehmer auf das Einverlangen der vereinbarten Kosten. Ist es dem Auftragnehmer aufgrund von höherer Gewalt (z.B. Unfall,
attestierte Krankheit o.ä.) nicht möglich, den Auftrag durchzuführen oder die Bilder innerhalb der vereinbarten Zeit zu liefern, verzichtet der Auftraggeber auf Schadenersatzforderungen bzw. die Abwälzung etwaiger Mehrkosten auf den Auftragnehmer. Der Auftragnehmer bemüht sich in diesem Falle jedoch dringend um einen Ersatzfotografen.

Wird ein angefangener Auftrag, aus vom Auftragnehmer nicht zu vertretenden Gründen, nicht fertig gestellt, so steht diesem das volle Honorar zu. Als angefangen gilt ein Auftrag, wenn mit den vertraglich geschuldeten Leistungen begonnen wurde. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die zur Ausführung des Auftrages gegebenenfalls erforderlichen Erfüllungsgehilfen mit größtmöglicher Sorgfalt auszusuchen. Eine weitergehende Haftung für diese Erfüllungsgehilfen übernimmt dieser nicht.

Gehen Fotografien im Gefahrenbereich des Auftragnehmers trotz größter Sorgfalt unter, ohne dass dieser dies zu vertreten hat, so berührt dies, sofern durch den Verlust der Fotografien die wesentlichen Vertragsinhalte laut Hochzeitspreisliste weiterhin als erfüllt betrachtet werden können, den Honoraranspruch nicht.

[§6 Ausfall des Fotografen]

Sollte es der Fotografin Gesche Schmidt aus gesundheitlichen Gründen, höherer Gewalt, Todesfällen oder anderen unvorhersehbaren Zuständen nicht möglich sein, wie vereinbart die Veranstaltung der Kunden zu fotografieren, verpflichtet sie sich die Terminreservierungsgebühr an den Kunden zurück zu zahlen. Gerne hilft das Team von designparaplus dem Kunden bei der Suche nach Ersatz, in dem fähige und professionelle Kollegen aus dem eigenen Netzwerk empfohlen werden und deren Verfügbarkeit direkt geprüft wird. Dem Kunden steht es frei, diese Empfehlung anzunehmen oder abzulehnen.
Sollte es der Fotografin aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sein die Hochzeit alleine zu begleiten so wird sie sich nach eigenem Ermessen von einem zweiten Kollegen begleiten und unterstützen lassen und trägt die Kosten für diesen Kollegen selbst. Dies erfolgt in Absprache mit dem Kunden.

[§7 Nichterfüllung einzelner Fotos]

Sollte es der Fotografin und Ihrem Team aufgrund von veränderten Wetterbedingungen oder Komplikationen im Zeitplan (die sie selbst nicht zu verschulden haben), Beschränkung in Locations oder der Kirche nicht möglich sein, bestimmte Aufnahmen zu tätigen, so liegt dies nicht in der Verantwortung der Fotografin. Dies gilt ebenso für verpasste Fotomöglichkeiten aufgrund von Behinderung durch andere Kameras, fotografierende oder filmende
Dritte oder fremde Lichtsysteme sowie Verspätungen des Brautpaares oder anderen wichtigen Personen der Veranstaltung. Es liegt in der Verantwortung des Kunden, den
Zeitplan möglichst einzuhalten. Darüber hinaus liegt es in
der Verantwortung des Kunden, sich frühzeitig um eine Regen-Alternative für Paar- und Gruppenfotos zu bemühen. Sollte eine Regen-Alternative nicht vorliegen und es dennoch zu heftigem Regen kommen, so kann ein After Wedding Shooting vereinbart werden oder nach Möglichkeit in Innenräumen vor Ort oder draußen mit Schirmen fotografiert werden. Der Kunde kann frei entscheiden, was
er wählen möchte.

[§8 Kreative Freiheit]

Motivgestaltung kann nur dann Gegenstand von Mängelrügen sein, wenn ein detailliertes Briefing oder Layout in schriftlicher Form vorhanden war; ist dies nicht der Fall, ist die Frage der Motivgestaltung frei.

Die Auswahl und Bearbeitung der Bilder liegt im kreativen Ermessen des Fotografen. Die Menge der gelieferten Dateien kann je nach Veranstaltungsgröße und Ablauf variieren.
Gesche Schmidt sichert dem Kunden jedoch mindestens 50 hochauflösende und bearbeitete Bilder pro Reportagestunde zu. Gesche Schmidt behält sich das Recht vor nur
jene Fotografien an den Kunden weiterzugeben, die sie selbst für fotografisch und qualitativ gelungen erachtet. Hierbei legt die Fotografin jedoch keine Obergrenze fest und liefert dem Kunden mindestens 50 Bilder oder mehr pro Reportagestunde. Darüber hinaus erklärt sich der Kunde einverstanden, dass alle Arbeiten im Stil von Gesche Schmidt (Arbeitsproben siehe www.designparaplus.de oder facebook.de/designparaplus) durchgeführt werden. Die Fotografin behält sich das Recht vor, außerordentliche Bildwünsche, die ihrem Stil nicht entsprechen, abzulehnen. Dies kann aber gesondert besprochen werden und wird
im Einzelfall entschieden.

[§9 Erfüllungsort und Gerichtsstand]

Erfüllungsort für alle Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis ist für beide Teile Witten. Für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist der Gerichtsstand Witten, soweit nicht gesetzlich etwas anderes zwingend vorgeschrieben ist. Das gleiche gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat oder wenn der Kunde nach dem Abschluss des Vertrages seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.

[§10 Salvatorische Klausel]

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so bleiben diese AGB im Übrigen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben.

[§11 Veröffentlichungen]

Gesche Schmidt ist publizierte Künstlerin und veröffentlicht ihre Arbeiten deswegen in namhaften Hochzeits-Magazinen und Blogs sowie auf Social Media (Instagram, Facebook, etc.) und ihrer Homepage. Auf Grund dessen schenkt die Fotografin dem Kunden 200,00€ auf den Paketpreis bei der Zusicherung einer Veröffentlichung.

Bei Zusicherung und Unterzeichnung dieses Vertrages zeigt sich der Kunde einverstanden, dass die Fotografin die Aufnahmen, die auf seiner Veranstaltung entstanden sind, zur Eigenwerbung ihres Portfolios und zu Marketingzwecken zeitlich und örtlich unbegrenzt verwenden darf. Dem Kunden steht das private Nutzungs- und Vervielfältigungsrecht zu. Er darf die Fotografien an Freunde und Familie weitergeben und im Privaten Rahmen drucken, veröffentlichen und vervielfältigen. Weiterbearbeitungen der Fotografien sind untersagt.

Wünscht der Kunde keine Veröffentlichung, so ist der volle Paketpreis zu bezahlen und die Fotografin ist in diesem Fall nicht mehr befugt die Aufnahmen, die sie für den Kunden angefertigt hat, öffentlich (Internet) zu präsentieren. Für andere Nutzungen (z.B. gedrucktes Portfolio) benötigt sie die Einwilligung des Kunden.